... Short Track ?

Short - Track wird auf einer Eishockeyfläche, mit einer Bahnlänge von 111 m, gelaufen,Die Bahn wird durch Gummiblocks begrenzt. In einem Rennen treten 3-6 Läufer gegeneinander an. Die Bande des Eisstadions ist durch Matten gegen Verletzungen durch Stürze gepolstert. Die Rennläufer müssen eine Schutzausrüstung, bestehend aus Handschuhen, Halskrause mit Latz (aus schnittfesten Material  gegen Schnittverletzungen durch die Kufen), Helm und Schienbeinschützern, tragen.
Seit 1992 ist Short-Track Olympische Disziplin.  


Die Wettkampfdistanzen betragen:
111m, 333m, 500m, 1000m, 1500m sowie

Staffeln über 3000 und 5000m

 



Wissenswertes über Short-Track

Triftende Bahn


Im Shorttrack gibt es eine sogenannte triftende Bahn. Beide Kurvenradien sind auf dem Eis genau fünfmal, jeweils etwas versetzt, markiert. Nach jedem Rennen werden die Begrenzungsblocks auf einen anderen Radius gelegt. Die Bahnlänge bleibt dabei immer gleich, d. h. wenn auf der einen Seite z. B. der innerste Kurvenradius gilt, ist es auf der gegenüberliegenden Seite der äußerste. Hintergrund dieser Regel ist die enorme Beanspruchung des Eises durch die Läuferkufen (hoher Druck durch Fliehkraft bei bis 50 km/h) besonders in den Kurven. Durch die Bahntrift findet die Beanspruchung nicht immer an der gleichen Stelle des Eises statt.

Ist Shorttrack Glückssache?
Im Regelwerk gibt es verschiedene Behinderungen, die mit Disqualifikation geahndet werden. In der Praxis haben die Schiedsrichter einen Ermessensspielraum. Das führt zuweilen zu umstrittenen Entscheidungen. Das und die beim Shorttrack immer wieder vorkommenden Stürze führen mitunter – aus Sicht des Zuschauers – zum Zweifel an der „Gerechtigkeit“ der Sportart. Die Erfahrung der Shorttrack - Geschichte besagt aber, dass sich dennoch immer wieder die besten Sportler durchsetzen und wirkliche Außenseitersiege (wie der des Australiers Steven Bradbury in Salt Lake City) sehr selten sind. Die Gunst des Augenblicks (Ansetzung, Stürze oder unvorhergesehene Situationen) und wie ein Läufer sie nutzen kann, ist aber sehr sehr wohl Bestandteil der Shorttrack - Philosophie.

Weitersetzen


Im Shorttrack erreichen mindestens die ersten beiden Läufer eines Laufes (außer Finale) die nächste Runde, manchmal – je nach Ausschreibung – auch drei. Wird jedoch ein Läufer in einer aussichtsreichen Position durch einen anderen behindert und damit um seine Chance auf das Weiterkommen gebracht, kann ein solcher Läufer auch durch Schiedsrichter-Entscheid weitergesetzt werden, unabhängig vom belegten Platz (der Läufer muss aber das Ziel erreicht haben). In der Shorttrack - Fachsprache spricht man von „advanced“ (engl. bevorteilt – als Ausgleich für eine erlittene Benachteiligung).

Kein Protest


Gegen Entscheidungen der Schiedsrichter ist kein Protest möglich, jedenfalls nicht während des Wettkampfs. Der Wettkampf geht weiter, ohne dass ein durch eine Schiedsrichterentscheidung möglicherweise zu Unrecht ausgeschlossener Läufer weiter daran teilnehmen kann. Das ist hart für den Läufer, ist aber im Modus eines Shorttrack - Wettkampf zu begründen. Innerhalb einer begrenzten Zeit von wenigen Stunden wird ein Wettkampf von den Vorläufen bis zur Entscheidung geführt. Verzögerungen des Ablaufs sind daher auf wenige Fälle beschränkt (beispielsweise darf das Kampfgericht seit 2002 nach strittigen Szenen die Videoaufzeichnung ansehen). Diskussionen, Verhandlungen und Abstimmungen über Proteste sind in den kurzen Pausen zwischen den Rennen nicht möglich, weil der Wettkampf sonst nicht planmäßig zu Ende geführt werden kann.

Ausrüstung


Zur Ausrüstung eines Shorttrackers gehören Spezialschlittschuhe, Laufanzug (ggf. schnittresistente Textilien), Halsschutz, Helm, Handschuhe. Die Handschuhe haben an den Fingern spezielle Auflagen, mit denen sich die Läufer in der Kufe aufstützen. Die Schlittschuhe haben wegen der engen Kurven schräg am Fuß angebrachte Kufen, die zudem selbst einen Radius aufweisen (sogenannte Banane).


Einige Fachbegiffe englisch – deutsch

advanced = Weitersetzen (durch Schiedsrichterentscheid)
assistance = (unzulässige) Hilfestellung
collision = (absichtlicher) Zusammenstoß
crosstracking = Kreuzen (der Laufbahn eines anderen Läufers mit Behinderung)
final points = Endlaufpunkte (in Finallläufen erzielte Punktzahl)
heat = im engern Sinne: Vorlauf; im weiteren Sinne: (jeder) Lauf
heatbox = Wettkampfbox (Aufenthaltsort der Läufer vor + nach dem Lauf)
impeding = Behinderung (Berührung mit dem Körper bzw. Körperteilen)
kicking-out = Treten, (unerlaubter) Zielschritt
off-tracking = Abschneiden, Abkürzen (Verlassen der Bahn)
packstyle = Pulkstil (Laufen in der Gruppe)
seeding points = Vorlaufpunkte (in allen Läufen außer Endlauf erzielte Punkte)
slowing-down = (absichtliches, unnötiges) Abbremsen
team-skating = Mannschaftslaufen (gegenseitiges Vorteilgeben)


Quelle DESG

Aktuelles

Wettkampftermine Saison 16/17

 - 1.Deutschland Cup Rostock

 - Alta Valtellina Trophy Bormio

 - 1. Star Class C/N Bozen

 - 2. Star Class A/B Asker

 - 2. Deutschland Cup Inzell

 - 3. Star Class C/N Dresden

 - 4. Star Class A/B Utrecht

 - Deutsche Meisterschaft Senioren

 - 5. Star Class C/N Rostock

 - 6. Star Class A/B Turin

 - Alberto Nicolody Trophy

 - Deutschland Cup Dresden

 - Munich Open

 - Bayerische Meisterschaften

 - Deutsche Meisterschaft Junioren

 - Star Class Finale

 

Wettkampftermine Saison 15/16

 - 1.Deutschland Cup Rostock

 - 1.Star Class C/N Turin

 - 2. Deutschland Cup München

 - Alta Valtellina Trophy

 - 1.Star Class A/B Malmö

 - 2.Star Class C/N Hasselt

 - 3. Deutschland Cup Dresden

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Trainingszeiten:


Eiszeiten: siehe Belegungsplan

Dienstag      : 17:30Uhr - 18:30Uhr

Donnerstag  : 14:00Uhr - 15:20Uhr

Donnerstag  : 17:50Uhr - 19:00Uhr

Samstag      :   8:55Uhr - 10:25Uhr

 

Treffpunkt 30min vor Eisbeginn

 

Sommertraining:

Dienstag      :  17:30Uhr - 19:00Uhr

Donnerstag  :  17:30Uhr - 19:00Uhr

Samstag      :    9:30Uhr - 11:00Uhr

 

Treffpunkt Samstagstraining

Dobelspielplatz

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